Wiesenfelden liegt auf einer Hochebene des vorderen Bayerischen Waldes im nördlichen Teil des Landkreises Straubing-Bogen.

1105 wurde Wiesenfelden zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der Ort wurde dann zum Sitz mehrerer Adelsgeschlechter.

Die letzte in Wiesenfelden ansässige Adelsfamilie war die der Grafen von Otting und Fünfstätten. Das heutige Wappen ist auf die Wappen zweier Adelsgeschlechter zurückzuführen, welche im niederbayerischen Raum sehr zur Entfaltung gekommen waren.

Es waren dies die Haibeck (1335-1488) mit dem Pferdehaupt und die Pauldorfs (1488-1548), welche eine schräge Vierung in ihrem Wappen hatten. Beide Adelsgeschlechter besaßen Wiesenfelden geraume Zeit.

Diesen Adelsgeschlechtern gelang es auch ihren Besitz stetig zu vergrößern und in wichtige Beziehungen zur Kirche zu treten. Der Ortsname Wiesenfelden wurde von dem Bach "Wiesent" und vom Dorf "Wiesent" bei dessen Mündung in die Donau abgeleitet.

1978 wurden die Gemeinden Saulburg, Zinzenzell, Heilbrunn und Höhenberg aufgelöst und in die Gemeinde Wiesenfelden eingemeindet. Die damit entstandene Großgemeinde zählte 3.300 Einwohner. Heute zählt Wiesenfelden zu den größten Gemeinden im Landkreis Straubing-Bogen.

Die Gemeinde hat heute ca. 3.700 Einwohner, welche auf 85 Ortschaften und Weiler verteilt sind. Bei einer Größe von 78 qkm ergibt sich dadurch eine Bevölkerungsdichte von 46 Einwohner/qkm.